29.09.22, 19 Uhr, Café Mano Negra
Mitte der 90er Jahre erschuf der Vatikan ein Monster. Noch bevor rechte Gruppierungen den „Genderwahn“ ausriefen, positionierte sie sich gegen die „Gender-Ideologie“ und den sog. Verfall der natürlichen Ordnung. Heute finden sich dieser Grundlage religiös-fundamentalistische Bewegungen in vielen Ländern.
Zeit genauer hinzuschauen.
Wir lesen aus «Politische Männlichkeiten» (s. 155-178) von Susanne Kaiser, wie sich aus dem Mitgliederschwund der katholischen Kirche eine trans-nationale Bewegung entwickelt hat, die von den französischen und italienischen „Wächtern“ über den vom „Marsch der 1000 Kreuze“ in Deutschland bis hin zu „LGBT-freien Zonen“ in Polen reicht. Und darüber hinaus.
Jede*r ist beim Lesekreis willkommen! Schreib uns an, wenn du mitmachen willst, wir stellen dir den Text bereit 🙂